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Events und Feste in
Alken:
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Winzerhoffest am 3.
August-Wochenende.
- Gemütlichkeit und Frohsinn bei Musik, Wein und
moselländischen Schmankerln direkt beim Winzer -
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Schützenfest am 3.
Wochenende im Juli.
- Traditionelles Ostereierschießen, auch für Gäste am
Palmsonntag -
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"Moosemannfest" am
dritten Fastensonntag. (Informationen hier >>>)
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Weihnachtsmarkt am dritten Advent.
- Essen und Trinken am Glühweinstand in weihnachtlicher Atmosphäre.
Ansprechende Verkaufsstände. Der Nikolaus besucht
die Kinder.
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Ausflug mit
dem Schiff (Goldstück) z.B. nach Cochem oder eine
Abendfahrt bei Musik und Unterhaltung an Bord
Info zum Moosemannfest:
Die Geschichte des Moosemanns führt in die Belagerungszeit
der Burg Thurant durch die beiden Erzbischöfe von Trier und Köln zurück
(s. Geschichte über die Burg Thurant). Burggraf Zurn (Zorno) wollte noch
einmal versuchen, einen Boten zum Pfalzgrafen von Heidelberg, dem Herrn
von Thurant und Alken, zu schicken, um ihm die bedrängte Lage seiner
Vasallen mitzuteilen. Um einen Boten durch den Belagerungsring
durchzubringen, musste eine List angewandt werden. In einer stürmischen
Nacht hüllte man den Junker Emmerich von Leiningen in einen Moosballen
(daher der Name „Moosemann") und ließ ihn am steilen Nordhang der
Burg ins Bachtal hinabrollen. Unten angekommen, befreite er sich aus dem
Ballen und unter dem Schutze der Nacht und des Waldes entkam er glücklich
nach Heidelberg. Als die Trierer am nächsten Morgen den Moosballen
entdeckten, vermuteten sie die List, schlugen und stachen mit ihren Piken
in den Ballen, doch vergeblich, der Vogel war ausgeflogen. In Heidelberg
angekommen, stellten Pfalzgraf Otto und die oberrheinischen Edlen ein
Entsatzheer zusammen, das jedoch nicht bis Alken vordringen konnte und
schon vorher von einer Abteilung des Heeres von Konrad v. Hochstaden
zurückgeschlagen wurde.
Zur Erinnerung an diese kühne Tat des Junkers Emmerich feiert unser
Ort alljährlich am 3. Fastensonntag das Moosemannfest. Ein mit bunten
Bändern geschmückter Tannenbaum wird auf eine Bahre befestigt. Auf
dieser Bahre unter dem Baum verbirgt sich ein kleiner Junge in Moos
gehüllt. Während früher gleich nach dem Hochamt (der Sonntagsmesse)
dieser Baum von 4 älteren Jungen durch den Ort zu dem zuletzt in der
Pfarrkirche getrauten Ehepaar getragen wurde, gestaltet sich heute dieses
Ereignis zu einem wahren ganztägigen Ortsfest, ausgerichtet von den „Heimatfreunden".
Die Moselallee zeigt sich schon am frühen Morgen in einem festlichen
Bild. Neben einer Nachbildung der Burg Thurant präsentiert sich schon
dieser geschmückte Moosemannsbaum. Stände für Speisen, Getränke,
Kaffee und Kuchen sind errichtet. Aus nah und fern kommen Gäste herbei,
um diesen Festtag mit uns zu feiern. Um 14 Uhr beginnt der eigentliche
Festakt. Nach Begrüßung der Gäste verliest ein Burgritter - hoch zu
Ross - die Historie, Anschließend werden an alle Kinder Weinbergspfähle
verteilt, sie sollen die Piken und Speere darstellen, mit denen die
Belagerer den von Junker Emmerich verlassenen Moosballen durchsuchten. Die
vier Jungens (Schüler des letzten Schuljahrganges) packen die Trage mit
Baum und dem „Junker Emmerich", und so geht es in festlichem Zug,
angeführt von einer Blaskapelle, bis zu dem Haus desjenigen Paares, das
im verflossenen Jahr als letztes unter die Haube und den Pantoffel
gekommen ist. Es ist ein ausgelassener fröhlicher Zug. Gabe heischend
singen die Kinder ihr seltsames und doch bedeutungsvolles Lied:
„Hei bränge ma de Moosemann met de Deere, met de Schere - (im Jahr
2002) Dohmens Achim moß de Brezele jewe!"
Vor jenem Haus schlüpft der Moosemann - unbemerkt von allen - aus
seinem Versteck. Die Kinder suchen ihn wie einst die Belagerer -
vergeblich. Während die Musik ertönt, wird unter Lachen und Scherzen der
buntbebänderte Baum von alt und jung geplündert. Das junge Ehepaar
schließlich erhält alle Weinbergspfähle und teilt dafür Brezeln an die
Kinder aus. Der Moosemann und die vier Träger erhalten je eine große
Brezel. Seit Jahrhunderten wird dieses Fest in Alken gefeiert, selbst in
den schweren Kriegsjahren. Die „Heimatfreunde Alken e.V." haben es
sich zur Aufgabe gemacht, altes Brauchtum zu erhalten und zu pflegen. Dazu
gehört die alljährliche Ausrichtung des Moosemannfestes.
Nach dem Umzug sind die Tore der Burg Thurant zur kostenlosen
Besichtigung geöffnet, um den Festgästen einen nochmaligen Einblick in
die historische Kulisse zu gewähren. - Auch die „Alte St.
Michaelskirche" und “Fallerport” sind an diesem Nachmittag
geöffnet. Dieses Fest ist inzwischen nicht nur in unserer näheren
Umgebung, sondern auch weithin über unseren Ort und unsere Gegend hinaus
bekannt, so dass es alljährlich immer wieder hunderte Besucher anlockt.
(Quelle : Chronik Alken)
Heimatfreunde Alken e.V Ansprechpartner: Berthold Schupp, 1.
Vorsitzender Mittelstr.16, 56332 Alken Tel.: 02605-1726 oder 0172-6503525
Quelle: Gemeinde Alken
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